Was sind die wichtigsten Grundsätze für die Ernährung in der Schwangerschaft?

Was sind die wichtigsten Grundsätze für die Ernährung in der Schwangerschaft?

Ausgewogene Ernährung,die beste Basis für Mutter und Kind

Die einstmals vertretene Meinung, das eine werdende Mutter für zwei essen sollte, gehört seit langem der Vergangenheit an. Heute weiß man, das nicht die Quantität an Nahrung der Mutter und dem Kind guttut, sondern vor allem, eine ausgewogene Kost. Diese sollte im Besonderen aus natürlichen und biologischen Lebensmitteln bestehen um die Gesundheit der Mutter und des Kindes zu gewährleisten. Wobei man dem gesteigerten Bedarf, welcher bereits in der 13. Schwangerschaftswoche einsetzt, an energie- und nährstoffreichen Lebensmitteln, Beachtung schenken sollte.

Energie und Nährstoffe das A und O einer ausgewogenen Ernährung

Beim Aufbau eines Speiseplanes, sollte man zuerst auf den gesteigerten Eiweißbedarf beider achten. Dieser beginnt mit der 4. Schwangerschaftswoche. Um diesen gesteigerten Bedarf zu decken, sollte man jene Lebensmittel zu sich nehmen, welche besonders reich an Eiweiß sind. Wie dies zum Beispiel mit einer extra Portion Milch, Fisch oder auch mageres Fleisch gesichert werden kann. Putenschinken oder magerer Kochschinken, eigenen sich in gewissen Maßen ebenso, wie Joghurt oder fettarmer Käse.

Vitamine und Mineralstoffe Schutzschild für Mutter und Kind

Desgleichen sollte man ebenso auf eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen achten. Um den erhöhten Vitaminbedarf abzudecken, sollte man vor allem zu jenen Obst- und Gemüsesorten greifen, welche reich an Vitamin B, (Vitamin B6 spielt dabei eine besondere Rolle) Folsäure, Magnesium und Eisen achten. So kann der Mangel an Folsäure beim Kind Mangelerscheinungen hervorrufen, welches leicht verhindert werden kann. Magnesium kann, in ausreichendem Maße genossen verhindern, das Krämpfe auftreten. Besonders empfehlenswert sind auch jene Gemüsesorten, in welchen Eisen enthalten ist. Dies stärkt nicht nur den Organismus der Mutter, er hilft außerdem dem Knochenwachstum des Kindes. Eine Schwangerschaft bedeutet nicht, das man kein Salz zu sich nehmen sollte. Die werdende Mutter sollte aber auf jeden Fall den Salzkonsum in einem vernünftigen Rahmen halten und nur jodiertes Salz benutzen, welches dafür sorgt, das der leicht erhöhte Jodbedarf für Mutter und Kind zur Verfügung steht.

Trinken schadet nie

Selbstverständlich sollte man während der Schwangerschaft keinen, beziehungsweise so wenig wie möglich, Alkohol trinken. Nichts spricht natürlich gegen Flüssigkeit wie Wasser, Mineralwasser, welches reich an Magnesium ist, verdünnte Gemüse- und Obstsäfte und ungesüßten Tee. Zusatzpräparate? Bevor man sich entschließt zu Nahrungsergänzungsmittel zu greifen, sollte man zuvor den Rat seines Arztes einholen. Nicht immer sind diese so harmlos wie sie angepriesen werden.

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