Was passiert bei der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung?

Was passiert bei der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung?

Die Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen. Deshalb sind regelmäßige Untersuchungen wichtig.

Jede Frau sollte sich einmal im Jahr ihrem Frauenarzt vorstellen. Es ist eine Frauenärztliche Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Krankheiten. Diese Untersuchung basiert auf drei Säulen, dem Beratungsgespräch, der vaginalen und rektale Untersuchung, auch die Brust wird kontrolliert. Es ist eine jährliche Kontrolluntersuchung, damit die verschiedensten Frauenkrankheiten rechtzeitig erkannt werden.

Die Vorsorgeuntersuchung im Einzelnen

Jede Frau kann sich durch diese gynäkologische Untersuchung schützen. So kann rechtzeitig Gebärmutterhalskrebs oder Brustkrebs festgestellt werden. Bei beiden Erkrankungen ist es sehr wichtig, diese im Anfangsstadium zu erkennen. Nur so können sie erfolgreich bekämpft werden. Bei Frauen im gebärfähigen Alter steht die Beratung im Vordergrund. Sie beinhaltet Sexualität, Verhütungsmethoden, Schwangerschaft und Regelblutung.

Wie ist der Ablauf einer solchen Vorsorgeuntersuchung?

Alles beginnt mit einer guten Terminplanung. Wenn Frauen aber Schmerzen haben, dann ist Eile geboten.
Diese Schmerzen können sich zeigen durch Scheidenausfluss, durch Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, starke und lange Regelblutungen oder Verhärtungen und Knoten an der Brust.
Der Ablauf einer Untersuchung beim Frauenarzt gestaltet sich immer gleich. Alles beginnt mit einem vertrauensvollen Gespräch zwischen Arzt und Patientin. Der Frauenarzt wird nach Vorbelastungen seitens der Familie fragen, ob Brustkrebs oder Gebärmutterhalskrebs aufgetreten sind. Weitere Themen sind Verhütung, Schwangerschaft (gewünschte oder nicht gewünscht),
Dauer der Regelblutung und Sexualität in der Partnerschaft. Zudem sind Beschwerden in den Wechseljahren ein wichtiges Thema der Frau ab 50 Jahre.

Die eigentliche Untersuchung

Dann folgt die Untersuchung, indem der Arzt seine Patientin bittet sich „untenrum“ freizumachen und sich auf den gynäkologischen Stuhl zu begeben. Leicht nach hinten gelehnt müssen die Frauen dann ihre Beine auf Stützen legen, sodass der Arzt einen Blick auf die weiblichen Geschlechtsorgane bekommt. Äußerlich kann er schon mal auf einen Blick entzündliche Veränderungen erkennen. Zudem tastet er dann den Unterbauch nach Lymphknoten ab. Durch das Einsetzen eines sogenannten Spekulum in die Scheide erhält der Arzt einen Blick auf den Muttermund und das Innere der Scheide. Anschließend wird der Bauch noch von außen durch Ultraschall untersucht. Durch die Entnahme von Zellgewebe vom Muttermund und der Scheide wird so auf Krebsfrüherkennung getestet. Es ist der sogenannte Abstrich, wo dann einzelne Zellen auf Krebs untersucht werden.
Ist die Untersuchung mittels Instrumenten abgeschlossen, wird der Bauch manuell abgetastet.
Der Frauenarzt legt dabei eine Hand außen auf den Bauch und mit der anderen Hand führt einen Finger in die Vagina ein. So erkennt er sicher jede Veränderung.

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